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Gelingt es nicht, Druckerzeugnisse fokussiert an die Zielgruppe zu verteilen, sind große Mengen erforderlich. Die Effektivität sinkt beträchtlich.

Nur in großen Massen sinnvoll: Druckerzeugnisse.

Druckerzeugnisse

Zu den hier betrachteten Druckerzeugnissen gehören

  1. Prospekte, Broschüren
  2. Faltblätter, Folder und Flyer
  3. Postkarten
  4. Kalender
  5. Visitenkarten, Geschäftskarten
  6. Autofolien

Für das Marketing mit Druckerzeugnissen muss unterschieden werden zwischen begleitenden und aktiv werbenden. Erstere gehören einfach dazu, man hält sie vor, weil es alle so machen. Bestes Beispiel ist der Hausprospekt. Er bezieht seine Legitimation aus dem Stottern, wenn nach ihm gefragt wird, man aber keinen hat.

Aktiv werbende Druckerzeugnisse werden entweder in gewaltigen Mengen - einem Schrotschuss ähnlich - eingesetzt oder aber gezielter verteilt. Discount- und Elektronikmarkt-Ketten verteilen jede Woche Millionen von Faltblättern, Zeitungsbeilagen u. ä. Je nach Quelle bedarf es zwischen 10.000 und 40.000 Druckerzeugnissen um einen Auftrag/ Kauf zu generieren. Zudem müssen auch die Verteilungskosten berücksichtigt werden.

Besser stellt sich diese Relation dar, wenn man die potenziellen Kunden zielgerichteter ansprechen kann. Der auf einer Strandpromenade verteilte Flyer für ein Event im Seebad wird relativ gesehen viel mehr Kunden generieren, da diese sowieso bereits am Orte weilen und wahrscheinlich für Vorschläge zu ihrer Freizeitgestaltung dankbar sind.

Unterscheidungsmerkmal ist also der Zugang zur Zielgruppe. Ist dieser nicht gegeben, so lohnt die Verteilung von Druckerzeugnissen fast nie. Es lohnt allerdings, zu prüfen, ob innovative Wege der zielgruppengerechten Verteilung gefunden werden können.

In jedem Falle gelten auch für Druckerzeugnisse alle Regeln für eine zielgerichtete Konversion. Folglich muss also auch der Prospekt, das Faltblatt oder der Flyer das Produkt oder die Leistung vorstellen und den damit einhergehenden Kundennutzen in den Vordergrund stellen. Es sollte - sofern es sich nicht um eine allseits bekannte Marke handelt - auf positive Kundenmeinungen abgestellt werden. Das Wichtigste: Die erforderliche Aktion (z. B. ein Bestell-Anruf) muss unmissverständlich klargestellt sein und sie muss im Layout einen zentralen Raum einnehmen.