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An die Stelle unseriöser Kostenprognosen treten zunächst Kostengruppen, die allgemein in Beratungsprojekten zur Marketing-Strategie anfallen. Sie bilden den Rahmen einer Vollkosten-Betrachtung.

Immer zu teuer: Projekte ohne unmittelbaren und sofortigen Return on Investment.

Marketing-Strategie: Die Kosten

Angesichts der nahezu unendlichen Spannbreite an Unternehmenszielen, -arten und -größen wäre es unseriös, konkrete Kosten aufzulisten, aus deren Auswahl und Summierung ein kalkulatorischer Ansatz abgeleitet werden könnte.

Statt dessen wollen wir auf die verschiedenen Kosten, die bei einem solchen Projekt entstehen können, eingehen. Sie lassen sich in einmalige und fortlaufend anfallende Kosten teilen. Es sei darauf hingewiesen, dass nicht in jedem Falle Kosten aller Kostengruppen anfallen.

  1. Kosten der Erstellung einer Marketing-Strategie
  2. interne Kosten, die z. B. die Ist-Analyse bewirken
  3. Ausschreibungskosten im Soll-Konzept vorgesehener externer Leistungen
  4. Kosten im Soll-Konzept vorgesehener externer Leistungen
  5. Kosten der Überwachung externer Auftragnehmer
  6. Einmalige Anschaffungs- und Einrichtungskosten z. B. für Software, Webspace
  7. Beschaffungskosten von Firmenbriefpapier, Geschäftskarten, usw. im Rahmen des Corporate Designs
  8. Aufwände für Schulungen u. dgl.
  9. Aufwände für die Anpassung von Geschäftsprozessen
  10. Aufwände für die Bereitstellung von Inhalten

 

  1. Kosten von Pflegeverträgen z. B. zur Off Page-Optimierung
  2. Aufwände für die Ermittlung von Messwerten zur Ermittlung der Zielerreichung
  3. Mietkosten für Webspace, Software, Zusatzleistungen usw.
  4. Gebühren für kostenpflichtige Verzeichnisdienste
  5. Kosten von Werbekampagnen u. dgl.
  6. Aufwände für die Pflege von Daten (z. B. Verfügbarkeitsübersichten)
  7. Aufwände, die bei der Mitarbeit in Communities und Foren anfallen
  8. Aufwände, die bei der Pressearbeit entstehen
  9. Aufwände, die in den Sozialen Medien entstehen
  10. Aufwände für die Bereitstellung von Inhalten

Diese nichtabschließende Liste enthält also Positionen, die sowohl einmaliger als auch wiederkehrender Natur sind. Hier geht es vor allem um Aufwände für die Bereitstellung von Inhalten. Das begehrte Gut des Marketing ist Aufmerksamkeit. Die Münze, mit der gezahlt wird, sind Inhalte. Minderwertige, triviale Inhalte erzeugen keine Aufmerksamkeit. Anspruchsvolle, besondere, ungewöhnliche Inhalte finden jene Aufmerksamkeit, der es in der Kundenansprache bedarf.

Je nach Ausstattung mit personellen und finanziellen Ressourcen können genannte Inhalte im Unternehmen selbst erzeugt werden (Make) oder von externen Dienstleistern erstellt (Buy) werden. In den meisten Fällen wird es auf eine Mischung beider Wege hinauslaufen, da z. B. viele textliche Informationen über das Unternehmen eben in jenem Unternehmen und nicht beim Dienstleister vorhanden sind.